Yannik Rüddenklau und Marlene Reeg mit positiven Eindrücken bei der WM in Slowenien

Vom 15.10.2018 – 21.10.2018 fanden in Celje/Slowenien die Para-Einzelweltmeisterschaften der behinderten Tischtennisspieler statt. Mit dabei waren die für die Büßfelder Behindertensportabteilung starteten Mitglieder Yannik Rüddenklau und Marlene Reeg.Dabei war auch der Abteilungsleiter Behindertensport der TTG Udo Winkler, der auch gleichzeitig der Fachwart Abt. Tischtennis des Hessischen Behindertensportverbandes ist.
Beide waren erstmals von Bundestrainer der Paranationalmannschaft Volker Ziegler für eine Einzelweltmeisterschaft nominiert worden.

Für Marlene Reeg lief es bei ihrer ersten Teilnahme bei einer WM nicht ganz so rund.
Zwar konnte sie in der Gruppenphase ein Spiel gegen die Südafrikanerin Mnyandu klar gewinnen, aber gegen die Dänin Walloe und der Chinesin Zhao (siebte der Weltrangliste)
war kein Kraut gewachsen und somit war sie bereits nach der Gruppenphase aus dem Rennen.

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Udo Winkler mit seinen beiden Schützlingen in Celje/Slowenien

Anders lief es dagegen bei Rüddenklau. In seinem ersten WM-Spiel traf er auf den schwedischen Top-10 Spieler Daniel Gustafsson. Nach vier Sätzen (11:3,11:9,6:11,11:6) hatte er den schwedischen Abwehrspezialist nieder gerungen. Im zweiten Spiel musste er sich dann gegen den zehnten der Weltrangliste, den Japaner Koyo Iwabuchi mit 3:1 geschlagen geben. Da Iwabuchi auch gegen den Schweden gewonnen hatte zog Rüddenklau bereits jetzt schon sensationell als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein.

Hier traf er auf Chao Ming Chee aus Malaysia. Rüddenklau überraschte seinen Gegner mit spektakulärem Tischtennis und zog nach seinem 3:1 Sieg ins Viertelfinale ein.

Dort traf er auf den Russen Iurii Nodrunov, den derzeit Zweiten der Weltrangliste. Rüddenklau ließ sich jedoch davon nicht beeindrucken und ehe der Russe sich auf Rüddenklau einstellen konnte hatte dieser den ersten Satz mit 11:5 gewonnen. Der Russe musste sich mächtig anstrengen um hier zu gewinnen. Die nächsten beiden Sätze verlor Rüddenklau jeweils mit 12:10, während er sich den vierten Satz mit 11:9 sicherte. Im alles entscheidenden fünften Satz fehlte dann Rüddenklau  das Quäntchen Glück zu Sensation, er verlor den Satz mit 11:5.

Bundestrainer Ziegler war aber mit den gezeigten Leistungen beider Büßfelder trotzdem zufrieden und Abteilungsleiter Winkler sowieso. Auch für ihn hatte sich die weite Fahrt nach Celje gelohnt. War er doch auch sichtlich beeindruckt, wie so eine Veranstaltung auch Organisatorisch weltmeisterlich abgearbeitet wurde.

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20. Juli 2019